Monatsarchiv für März 2008

 
 

Das verbrannte Bild

Wenn ich, wie gewöhnlich ohne Begleitung, in den weitläufigen Landschaften meiner Kindheit umherreise, so halte ich häufig vor der Kirche des Dorfes ein, in dem ich geboren wurde. Seit nunmehr fast vierzig Jahren suche ich ihr Inneres und Äußeres unablässig daraufhin ab, jenes unbeschreibliche Licht wiederzufinden, das dort an Festtagen entstand.
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Galerie der Steinzeit-Frauen

Dazu erstellte er ein “göttliches Alphabet”, wie man es in seiner Zeit sah, ein Bedeutungs-Alphabet für die Grundprinzipien des Seins, aus denen sich alles Seiende und alle Wissenschaft vom Seienden ableiten lassen, mithin das Einzelne im Allgemeinen sichtbar wird. Galerie der Steinzeit-Frauen.

Philosophische Wahrheiten

In dieser Vielfalt ähnelt der Personenkreis um Lullus sowohl in der Komplexion als auch in der Form der gewählten Metapher des Kreises seiner »Ars magna«, jenem kühnen Denkmodell aus drehbaren Scheiben mit Chiffren, das er erfand, um mit Hilfe eines wissenschaftlich-logischen Systems den rationalen Beweis der im christlichen Glauben begründeten theologisch-philosophischen Wahrheiten anzutreten.

Kalifornien

Beides erweist sich wie Fliehen als eine Art von Delirium, wobei Delirieren heißt, aus der eingefahrenen Furche oder Spur treten. Klar, daß Miller schreibt, wenn er malt, und malt, wenn er schreibt. Es herrscht da ein munteres und ausgeglichenes Oszillieren bis zur Vermischung von Handschrift und Bild auf den mit Wörtern, Inschriften in allen möglichen Sprachen, Namen, Zitaten seiner Lieblingsautoren und auch mit Zeichnungen bekritzelten Wänden seines Ateliers in Kalifornien.

JENNIFER LOPEZ

Er ist so etwas wie ein Nomade des Geistes, der im gilles-deleuzeschen Sinne alles deterritorialisiert, wenn er sehenden Auges durch die Welt der Bilder marschiert und sich stets, da auf nichts für immer fixiert, eine Hintertür offenhält. Was zählt, ist das wohltuende Dazwischen und endlose Hin-und- her-Springen zwischen Malen und Schreiben.

Welche Leichtigkeit

Wenn man sieht, mit welcher Leichtigkeit er gemalt, und liest, worüber er Worte verloren hat, und erlebt, wie sich Wort und Bild in seinen Aquarellen vermischen, als sei Schreiben wie Malen, so ist klar, daß Miller weder einseitig noch ein Engstirniger war, der sich auf ein einziges Gebiet zurückzog und auf einen einzigen Sektor beschränkte und alles übrige als zweitrangig und nichtssagend verwarf.

Jungfräulichkeit

Auf diese Jungfräulichkeit des Sehens fuhr er ab und erfuhr, wie beim Studium der Physiognomie eines Gegenstandes, seiner Beschaffenheit und seines Charakters und beim Eintritt in seine Geschichte, seinen Zweck, seine Verbindung zu anderen Gegenständen ihm alles nur noch mehr ans Herz wuchs.

Der Maler

Dieser Gegensatz in der Gemütslage trennt wohl den Maler vom Schreiber. Doch sowohl schreibend als auch malend versuchte er, nicht zu denken, um so aufzudecken, was in ihm war und offenbart sein wollte.

Kalte Gedanken


Portraitkunst: Textportraits

In Kategorien wie z.B. Musiker: Britney Spears, Paul McCartney oder Fußballer wie David Beckham, Hochglanz - Model: Heidi Klum uvm. Als Internet Kunst Projekt. (von Ralph Ueltzhoeffer und Laura May)



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